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Spielbeginn:
Nach dem Anwurf muss ein Spieler der
Offense-Mannschaft erst einmal in Richtung Scheibe laufen. Wenn er da ist,
kriegt er dann die Scheibe draufgelegt.
Von den anderen Mitspielern sollte sich mindestens einer so stellen,
dass er frei in einer der möglichen Wurfrichtungen steht. Weil eine
Spielrichtung relativ einfach von der Verteidigung "zu gemacht" werden
kann, ist es ratsam immer zwei oder drei Fänger in unterschiedlichen
Wurfrichtungen zu positionieren.
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Spiel:
Wie schon gesagt, sieht im Spiel
die Reihenfolge von Laufen und Werfen immer gleich aus:
- Die 3
Offense-Spieler ohne Scheibe dürfen um bis zu 4 Felder verschoben werden.
Sie sollten sich so stellen, dass sie die Scheibe fangen können. Sie
müssen also irgendwie in einer legalen Wurfrichtung stehen, am besten
mit ensprechendem Raumgewinn. Zur Vorbereitung von Raumgewinn ist es taktisch
auch klug, wichtige Defense-Positionen blockieren. Spieler können
sich auch zwischen mehrere Verteidiger stellen, welche dann aber dort stehen
bleiben und blockieren dürfen. Nur wenn sie sich im Spielverlauf irgendwie
bewegen, dann müssen sie sich von diesem Angreifer entfernen.
- Im nächsten
Schritt werden die 4 Defense-Spieler um bis zu 4 Felder verschoben. Sie
versuchen sich zum Marken soweit möglich in die verschiedenen Wurfrichtungen
zu stellen, damit es zu einem Turn kommt. Ein Offense-Spieler darf jedoch
von nur maximal einem Defense-Spieler gedeckt werden, d.h. egal wie, es
darf am Ende nur ein Marker in den benachbarten 8 Feldern eines Spielers
der anderen Mannschaft stehen (!). Dies macht es der Verteidigung besonders
schwer, einen Scheibenwechsel zu erzwingen.
- Der Offense-Spieler
mit Scheibe wirft die Scheibe zu einem Mitspieler in einer der erlaubten
Wurfrichtungen, wenn nicht ein Verteidiger im Weg steht. Der Fänger
bekommt die Scheibe draufgelegt. Es geht weiter wie unter dem ersten Punkt.
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Taktik (Beispiel):
Man wird sehr schnell merken, dass
die Pässe meist über nur zwei Felder gehen, da Würfe über
weitere Distanzen zu leicht von der Verteidigung verhindert werden können.
Auf der anderen Seite kann durch die kurzen Pässe die Verteidigung bei
"fehlerfreiem" Spiel vermeintlich leicht wichtige, potentielle Fängerpositionen
blockieren, so dass man beim Spiel in Richtung Endzone oft auf Granit zu
beißen scheint. Eine solche Situation zeigen Bild 1 +2. Der Pass auf
den freien Fänger erzeugt eine Situation, in der ein Wurf in Richtung
Endzone wiederum verhindert werden kann (s. Pfeil in Bild 2). Ein anschließendes
Rückspiel oder ein ähnlicher uneffektiver Wurf wäre die Folge.
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Bild 1
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Bild 2
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Die Defense kann jedoch leicht durch
eine Variante überrumpelt werden: Stellen sich z.B. zwei Spieler wie
in Bild 3+4 nebeneinander, so können beide im nächsten Zug die
Scheibe fangen. Alle potentiell wichtigen Felder (Pfeile in Bild 5) können
von der Defense nicht abgedeckt werden, so dass im Verlauf nach diesem Prinzip
weitere Positionen in Richtung Endzone eingenommen werden können.
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